ÜBER MICH


Ich wurde in Kamerun geboren und bin dort bis zu meinem Abitur aufgewachsen. Wir lebten in einem sehr komplexen soziokulturellen Kontext zwischen lokalen Traditionen und postkolonialen westlichen Gesellschaftsstrukturen. Einerseits regelte die traditionelle Weltanschauung alle Aspekte unseres Lebens, andererseits wurden auch wir in der Kirche von einer exogenen Weltanschauung geprägt, die sehr oft im Gegensatz zu den lokalen Traditionen stand. Ich erinnere mich besonders daran, dass wir dort lernten, dass unsere Traditionen Götzendienst waren. Das christlich-europäische Modell wurde zum Ideal, das es zu verinnerlichen galt.  Als Teenager begann ich, viele Dogmen in Frage zu stellen. Ich hatte das große Glück, dass meine Eltern beide ihre jeweiligen Bibliotheken mit Werken über Weltpolitik, Religion, Kultur, Geschichte usw. besaßen. Durch das Lesen und Entdecken der afrikanischen Kultur und Geschichte, die im Schulsystem nicht vorkamen, hatte ich allmählich solide Diskussionsgrundlagen. Jugendliche wie ich teilten dieses Interesse nur sehr selten. Meine Diskussionspartner waren daher meist Erwachsene. Durch die verschiedenen Meinungen entwickelte ich die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und einen neugierigen und kritischen Geist zu entwickeln. In unserer lokalen Weltanschauung ist die Richtung der Welt von oben nach unten, wo sich die Quelle des Lebens befindet. Diese Ausrichtung bildet die Hauptwurzel, an der sich mein Leben orientiert. 

Nach meinem Abitur begann ich ein Studium der Rechts- und Politikwissenschaften. Die Wissenschaft, die meine Neugier über die Funktionsweise von Gesellschaften am meisten stillen konnte, war jedoch die Soziologie. Ein Fachbereich, den es zu damaliger Zeit an unserer Universität noch nicht gab. Ich hatte das Glück, nach Deutschland zu kommen und dort Soziologie zu studieren, bis ich meinen Hochschulabschluss erhielt. Obwohl die Bedingungen sehr schwierig waren, d. h. die Sprache und die Selbstfinanzierung ohne Stipendien usw., war ich sehr dankbar für die gute akademische Ausbildung, die ich erhielt. Dank der Soziologie war ich in der Lage, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Gesellschaften besser zu verstehen und insbesondere die afrikanischen Gesellschaften und Kulturen aus neuen Perspektiven zu betrachten und meine Selbstreflexivität zu fördern. Als ich meine aufkeimende Leidenschaft für die vertiefte Erforschung nachging, landete ich in der Ethnologie, wo ich später promovierte. Durch die Ethnologie entdeckte ich ungeahnte Schätze in den afrikanischen Kulturen, die sich perfekt auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen unserer Welt anwenden lassen.

Eines Tages, als ich von einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit in Kamerun zurückflog, kam mir der Gedanke, dass es eine Verschwendung wäre, wenn meine Erkenntnisse nur in Form von Artikeln und Büchern in Bibliotheken blieben. Da mein Einsatz vor Ort darin bestand, die Menschen für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, ihr kulturelles Potenzial zu erschließen, fühlte ich mich nun persönlich betroffen. Also beschloss ich, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und auch diese Ressourcen zu erschließen. In diesem Flugzeug begann meine besondere Reise zu einem sehr faszinierenden Beruf als ethnologischer Berater für Unternehmertum, Entwicklungszusammenarbeit und als Kulturcoach. Seitdem schöpfe ich aus den kulturellen Ressourcen innovative Lösungsansätze, um die Unternehmenswelt, die berufliche als auch persönliche Entwicklung zu dynamisieren. Das ist meine Leidenschaft.

Mein interkultureller Hintergrund und mehr als 15 Jahre anthropologische und soziologische Forschung in verschiedenen kulturellen Kontexten bilden die Hauptquelle meiner Expertise. Aus diesem Wissensmosaik schöpfe ich, um innovative Lösungen für die Herausforderungen der heutigen Zeit zu finden. 

  • Ich biete anthropologische Beratung für Unternehmen, die auf dem afrikanischen Markt expandieren wollen.
  • Ich entwickle innovative Programme zur Dynamisierung von Vielfalt und Inklusion.
  • Ich biete innovative Lösungen für die persönliche und berufliche Entwicklung, auch für NGOs und die Zivilgesellschaft. 

 

 

 

 




REFERENZEN (Auswahl)

Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH

New York African Studies Association (NYASA)

Society of European Academies e.V.

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Haitian-American Catholic Center

German Center for International Migration (CIM)

Fondation Jean-Felicien Gacha

Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit (GIZ)

Association pour Promotion des Actions de Développement Endogènes (APADER)

Réseau des Défenseurs des Droits Humains en Afrique Centrale (REDHAC)

Chamber of Commerce and Industry (IHK)

Vollmar-Akademie

Fridjof-Nansen-Akademie

Lebenshilfe Landesverband Hessen: Fachschule für Sozialwesen 



 
 
 
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